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Alles hat seinen Anfang und so auch diese Internetpräsenz, die im Jahre 2003/ 2004 erstmals online ging. Dabei fing alles mit einer älteren Dame und einer abrissreifen Garage an, aus der alles bis zum nächsten Tag entfernt sein sollte. Neben dem Trabi fand sich in einem alten Holzschrank unter zahlreichen Putzlappen versteckt ein großer Stapel Zeitschriften “Der Deutsche Straßenverkehr”.

Apropos Anfang, wusstest Du,...

...dass entsprechend der Jaltaer Abmachung die Amerikaner im Juni 1945 Zwicka räumten und die russische Armee daraufhin in Zwickau ein ständiges Kommando in den beiden Werken Audi und Horch einrichtete und sie die Demontage der noch vorhandenen Produktionsmaschinen befal? Später wurden für die russische Armee in beiden Werken (Horch - Dorotheenstraße, Audi – Spitzenweberei) Reparaturabteilungen für LKW´s und PKW´s eingerichtet. Es folgte die Produktion von Bedarfsgütern, wie Haushaltsgeräten, Küchenwaagen, Sackkarren, Kartoffelpressen, Herden, Kuhketten, Kinderbetten sowie Eggen.

Da der Wiederaufbau des Verkehrswesens unabdingbar war, wurden die Werke mit der Produktion von Ersatzteilen beauftragt und so wurden die Werke Audi und Horch im Januar 1946 Teil der Sächsischen Aufbauwerke GmbH75Jahre_06.

Bereits am 30.06.1946 wurden durch Volksentscheid die Automobilwerke in Volkseigentum überführt und der VEB Kraftfahrzeugwerk Audi Zwickau, später VEB Automobilwerk AWZ Zwickau, sowie der VEB Kraftfahrtzeugwerk Horch, ab 02/1957 mit der Bezeichnung VEB Sachsenring Kraftfahrzeug und Motorenwerk, entstanden. Der Durchschnittslohn der Härter und Dreher betrug über 3,00 M/Stunde.

1947 begann man bei Horch mit der Entwicklung und Produktion des LKW´s H3. Bei Audi wurden auf Grundlage des F8 Lieferwagen hergestellt undNetObjects Fusion 2015 später auch die Typen Limousine, Kabriolett, Luxus-Kabriolett und Kombi. In beiden Betrieben folgten in den darauf folgenden Jahren viele weitere Entwicklungen und Produktionen (Traktor Pionier, H3A, S4000, S4000-1, F8 etc.) Der F9, wir schreiben das Jahr 1949, ist die erste gemeinsame Produktion zwischen Horch und Audi. Die Horchwerke bauen die Karosserie und bei Audi erfolgte die Montage. 1954 entspringt bei Horch der P240.

Der Durchschnittslohn der Schweißer und Klempner betrug 3,20 M/Stunde. 75Jahre_07

1955 entsteht dann mit dem P70 die Weiterentwicklung des F8 in Zwickau. Besonderes Merkmal ist die Duroplastkarosserie in Pontonform. Wesentlich beteiligt an der Entwicklung des Duroplastwerkstoffes waren hierbei Kurt Lang, Wolfgang Barthel, Fritz Hans und Erich Klauß, die später hierfür einen Nationalpreis erhielten.

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